Meine Gastfamilie in Arkansas

Meine Gastfamilie.

Sooooo, endlich hat das Warten ein Ende – ich weiss, wo ich hinkomme.
Tatsächlich hat sich eine Gastfamilie entschieden mich aufzunehmen, aus welchen Grund auch immer. Am 03.08. bin ich dann auch schon weg, also hab ich noch 32 Tage Zeit Deutschland zu genießen. Nicht mehr lange.

Siloam Springs, Arkansas

Siloam Springs, Arkansas

Ist natürlich nicht Los Angeles geworden, aber fast schon besser. Eine kleine Stadt mit 15.000 Einwohnern, namens Siloam Springs. Dort werde ich dementsprechend auf die Siloam Springs High School gehn. Sieht richtig nice aus. Die Schule bietet eine gut Auswahl an Fächern zum belegen an. Kaum zu glauben, dass ich sowas schreibe, aber ich freue mich richtig auf die Schule…

So nun mal zu dem, was die meisten Leser hier interessiert: Meine Gastfamilie

Gastfamilie

meine Gastfamilie

Alle sind super nett und freundlich. Verstehen tun sie mein grottiges Englisch auch, das bietet eine gute Grundlage der Kommunikation haha. Meine Gastbruder (endlich mal einen Bruder, statt 5 Schwestern)  ist 16 Jahre alt und wird mit mir in die selbe Jahrgangsstufe gehen, was ich mega chillig finde. So kenne ich schon mal wen in der Schule.
Meine Gastschwester ist zwölf, ist typischer Weise Cheerleader. Hab ich hier in Deutschland auch und es ist die meiste Zeit ganz schön.
Ich hab zwar nur knappe 2 Wochen Sommerferien, aber dafür fahren wir in meiner ersten Schulwoche nach Oklahoma City zu einem Street Race.

Ich bin richtig zufrieden mit meiner Gastfamilie und hoffentlich sie auch mit mir. Freue mich richtig auf meine Zeit in den USA und kann den Abflug schon gar nicht erwarten!

Ist ein verhältnismäßig kurzer Blogbeitrag geworden, wenn wer noch was wissen will, soll er mir privat schreiben. Auf Snapchat werde ich warscheinlich am aktivsten sein, während ich in den USA bin, drum lohnt es sich mich da zu adden. Den nächsten Beitrag werd ich im Flieger nach Amerika schreiben. Das war´s!

Vorbereitungsseminar: Live-Blogpost

Vorbereitungsseminar.

Köln. Wir sitzen grade kurz vor Mitternacht in der Jugendherberge zu 8. im Zimmer und hören Musik entspannt. Nachtruhe war um 22.00 Uhr und Frühstück gibt´s bis um 9 Uhr. Das wird wohl die größte Challenge hier. Und ich schlafe natürlich nicht, sondern sitze im Bett und schreibe den Blogpost…

Vorbereitungsseminar
(von links: Nicolas, Vincent, Bérénice, Gregor, Ann-Kathrin, Lea, Jonathan und ich)

Was eine wunderbare Einleitung, habe mich mal wieder selbst übertroffen. Die Anfahrt zum Vorbereitungsseminar ging schon – mitn Taxi zur Jugendherberge halt. Um 7 Uhr steh ich auf, um 9 Uhr steh ich vorm Eingang. Ich schreibe in die Whatsappgruppe wann es denn los geht. Als Antwort kommt:

„es geht um 11 los, um 10.30 ist check in“

Der Tag war gelaufen haha. Warum ich gedacht hätte das es um 9 Uhr losgeht, weiß ich nicht. Daraufhin habe ich die Zeit mit einem Spaziergang am Freittagmorgen neben dem Rhein vertrieben. „Musik an, Welt aus“ in der Richtung oder so. Hatte aber wirklich was tief philosophisches.

Also erhohlt vom Spaziergang zurückgekehrt, kamen auch schon die ersten anderen Austauschschüler. In der besagten Whatsappgruppe wurde geschrieben Vorbereitungstreffen seien „im kleinen Kreis“ und „persönlich“. Ein Witz als 59 andere Leute plötzlich neben dir im Foyer stehen. Grüppchenbildung und Smaltalk waren angesagt. Schneller als man gucken konnte saß man im Raum „Rotterdam“ und hatte den ersten Vortrag. Ich musste natürlich noch schnell was mit meinen Nachbar austauschen und wurde natürlich direkt ermahnt. Der erste Eindruck zählt ja schließlich… Ein bisschen übers Thema „Kulturschock“ (= Schock durch eine neue Kultur: Symptome: Müdigkeit, man zeiht sich zurück, Gegenmaßnahmen: sich ablenken, Sport treiben, sich aktiv integrieren) gelabert ,dazu gab´s ein Rollenspiel, was uns zeigen soll, das man erstmal Dinge nur beobachten soll und nicht direkt bewerten solle. Danach wurde die Gruppe gedrittelt und das erworbene Wissen vertieft, indem wir die Klischees von Deutschen aufschreiben sollen (stimmten natürlich nicht). War ganz interessant sogar, einige Aspekte waren gar nicht mal so unnötig wie Anfangs gedacht.

Danach gab´s das leckere Mittagessen. War essbar, aber nicht köstlich. Wobei man sagen muss, dass die Jugendherberge ansonsten spitze ist. Da hat Ayusa was Feines ausgewählt fürs Vorbereitungsseminar. Dann in der Freizeit 20 Minuten Basketball gespielt – geht immer klar.

Gruppenarbeiten waren weiter angesagt. Ohne weiter drauf einzugehen war die wichtige Message: Kommuniziere mit deinen Gasteltern bei Problemen und mach keinen Scheiss. (Fragen wurden auch beantwortet, aber da war nix wichtiges.) Kurze Verschnaufpause draußen mit irgendnem Spiel um Gruppendynamik aufkommen zu lassen, darum auch die ständigen Gruppenarbeiten. Funktioniert hat´s jedenfalls, sonst wären wir nicht immer noch auf dem Zimmer hier (1 Uhr am). Kurzes Spiel mit dem Leser: Rate wie wir die nächste Aufgabenstellung bearbeiten müssen! Kommentarfunktion zu benutzen ist erwünscht. (*vergeblicher Versuch um Interaktion auf den Blog zu bekommen haha*)
Ja eine Gruppenarbeit! Was ein Wunder. Die Qualität vom Blogbeitrag nimmt auch mit steigender Müdigkeit ab.
Back zum Thema: Wir sollten eine Situation nachspielen, die passieren kann, mit Lösungsvorschlag. (beispielsweise Anschlusszug verpasst, Gastgeschwister haben Probleme mit dir, etc) Das war ganz nützlich, ich hätte in manchen Situation anders reagiert-haha. Das Vorbereitungsseminar hat also seinen Zweck erfüllt – mich vorzubereiten.

Futtern war wieder angesagt und dann offiziell bis 22 Uhr Programm, was sich aber eher aufgelöst hat, da keiner Pitch Perfect 2 schauen wollte. Und jetzt bin ich hier. Was uns morgen erwartet ist uns unklar. Die Eltern bekommen ne Info und wir machen bestimmt Gruppenarbeiten.

Wenn ich wieder daheim bin les´ ich mir mal das hier mal durch und korrigiere noch ein paar Fehler und ergänze den Sonntagvormittag noch. Da wird mein Zukunfts-Ich richtig Spaß haben. Das wars jetzt vom Live-Bloggin´ ausm Vorbereitungsseminar. Der Beitrag ist sogar noch schlechter als mein Erster. Bis zum nächsten Post!

EDIT: Also grammatikalisch war der Text grottenschlecht, jetzt ist er „nur noch“ verbesserungswürdig. (Mein bester Satz war: „Danach die Gruppe wurde gedrittelt.“) Mit Schlafen sah´s auch mager aus. Wenn um halb 4 ne Gruppe in dein Zimmer rennt mit Handyblitzlicht und rumschreit: „It´s a prank“ ist man nicht very amused… Am Morgen gab´s keine Gruppenarbeit, sondern eher zusammen mit den Eltern eine Zusammenfassung des gestrigen Tages. Als Präsent gab´s ein Heftchen mit Information über das erlernte Wissen vom Vorbereitungsseminar und über die Kultur. Die wichtigsten Stichwörter für ein erfolgreiches Auslandsjahr sind also: INTEGRATION UND KOMMUNIKATION. Das war das Vorbereitungsseminar.