Wo bin ich hier gelandet?

Auf meinen Blog. Keine Ahnung wie man einen Blog schreibt, dazu noch ne Niete in Deutsch – der Blog wird was werden.

„Weil aller Anfang schwer ist, fangen viele erst gar nicht an.“

Das denk ich mir gerade auch, deswegen schreib ich den ersten Beitrag. Wie manch ein schlauer Leser durch den Blognamen mitbekommen hat, wird sich der Blog um mein Auslandsjahr handeln. Doch wer bin ich eigentlich?

Auslandsjahr USA
(aktuelles Foto aus dem Kunstkurs)

Das bin ich. Naja, die roten Haare sieht man nicht, drum schreib ich das lieber mal.
Machen wir´s doch, wie am ersten Schultag, wenn man sich einer neuen Klasse vorstellen muss:

Hallo. Ich bin Moritz, 16 Jahre alt, und wohne in Oberfranken. Meine Hobbys sind Basketball und Gitarre spielen. Mit Freunden unternehme ich auch gerne was. Außerdem mache ich ein Auslandsjahr.

Wer das bis hierhin noch liest, kann sich auch in den Kommentaren mal vorstellen. Das interessiert mich wirklich, wer bis jetzt noch nicht kopfschüttelnd den Browser verlassen hat.
Da du, lieber Leser, bestimmt etwas über mein Auslandsjahr erfahren willst, will ich dich nicht länger auf die Folter spannen.
Ich hatte sowohl bei YFU und Ayusa beworben, da mir die Organisationen am besten gefallen haben. Entschieden hab ich mich schlussendlich für Ayusa, da mir der Bewerbungsprozess und die Betreuung besser gefallen hat.

Ein bisschen was zum allgemeinen Bewerbungsprozess noch, wer das nicht lesen will kann´s überspringen:
Die main application ging an sich klar. Ein bisschen Arbeit ist das Beantworten der Fragen natürlich schon, aber für ein Auslandsjahr ist diese Arbeit wohl gerechtfertigt. Neben den normalen Kontaktdaten und Gutachten von Lehrern und einem ärztlichen Bericht werden persönliche Fragen gestellt und du musst einen Brief an deine host family schreiben. Klar kann man die Bewerbung gut klingen lassen, jedoch solltest du dir selbst treu bleiben, sonst wirst du im nächsten Schritt aussortiert.
Nachdem du ne Weile gewartet hast, bekommst du hoffentlich eine Bestätigung und wirst zum Auswahltreffen eingeladen. Dort triffst du dich mit andren Bewerben (alles sehr nice Dudes gewesen). Mit denen durfte ich dann in kleinen Gruppen zwei Präsentationen zu dem Themen my dream school & what makes us special erstellen und vorstellen. Kein Ding natürlich. Danach gibts ne Pause, wo wir als Gruppe in Frankfurt den Bahnhof gestürmt haben (allein für die Blicke der Leute lohnt sich so eine Bewerbung – halten einen für ne langweilige Schulklasse, wenn die nur wüssten, was jeder von uns vorhat). Am Nachmittag gabs einen Englisch Test. Ob es am bayrischen Schulsystem lag oder an meinen Sprachfähigkeiten ist egal, jedoch war dieser Test ziemlich leicht. Ich hab ihn unvorbereitet anscheinend bestanden. Tja. Wenn ich das schaffe, ist das für jedem möglich. Da ich als Erster abgegeben hatte (hatten noch Zeit zur Verfügung, aber ich war halt fertig), war ich prädestiniert zuerst ins 2-Augen-Gespräch zu starten. Zu meiner Verblüffung begrüßte mich die Mitarbeiterin nicht mit einem „Hallo“ sondern mit einem „Hello“. Darauf kam von mir die Frage: „Is it in english, isn´t it?!“. Die bejaht wurde. Mhmmmmm. Gibt bessere Situationen als plötzlich ein englisches Gespräch zu führen, wenns um dein Auslandsjahr geht. Habs aber dennoch gut geführt, würde ich mal behaupten. Die Mitarbeiterin mir gegenüber war freundlich, drum waren die Startschwierigkeiten schnell vergessen. Nach dem Gespräch hatte die Gruppe die Aufgabe eine Fernsehshow zu gestalten. Wir haben eine Quizshow geplant und ich hatte mit einer anderen Bewerberin die Rolle der Moderation (wurden von der Gruppe gewählt).
Danach wars das Ende des selection meetings.

Ein Resümee des Auswahltreffens:
Verstell dich nicht und sei du selbst. Und mach dir keine Sorgen wegen dem Englisch Test. Alle sind freundlich und du wirst sicherlich Spaß haben dort und haben das selbe Ziel wie du: ein Auslandsjahr.

Das ist nun das Ende des Blogposts. Ist doch garnicht mal so schlecht geworden oder?


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